Allen zehn DRK-Pflegeheimen im Kreis Böblingen erneut "sehr gute Qualität" bescheinigt - "Das sind klasse Ergebnisse"
Den stationären Pflegeeinrichtungen des DRK-Kreisverbandes Böblingen in Aidlingen, Böblingen, Holzgerlingen, Herrenberg, Jettingen, Magstadt, Renningen, Rutesheim und Sindelfingen ist jetzt, teilweise bereits zum fünften Mal seit dem Jahr 2002, das „Qualitätssiegel für Pflegeheime“ verliehen worden.

Einen Willkommensgruß nach Noten steuerten "Die Rankbachlerchen mit Tenor" unter der Leitung von Ingrid Walz bei.

Live-Interview über die DRK-Pflegequalität aus der Sicht einer Bewohnerin und eines Angehörigen (von links): Heimleiter Bernd Schulz-Ellgaß (Franziska-von-Hohenheim-Stift Jettingen), Hubert und Rosa Diemer.

Vertreterinnen und Vertreter der zehn DRK-Pflegeheime im Landkreis Böblingen freuten sich gemeinsam mit dem DRK-Kreisvorsitzenden Michael Steindorfner (Zweiter von rechts) und den beiden Geschäftsführern der DRK-Altenpflegeheime gGmbH Wolfgang Breidbach (rechts) und Jürgen Kalbfell (links) über das erneut verliehene Qualitätssiegel. Dritter von rechts IQD-Geschäftsführer Siegfried Wolff.

Musikalisches Glanzlicht während der Feierstunde gesetzt: Anja Felsen und Svenja Wiedemann (von links). Dafür gab es für die beiden jungen Interpretinnen großes Lob vom DRK-Kreisvorsitzenden Michael Steindorfner (rechts).
Zum ersten Mal zertifiziert wurde das neue „Haus am Marktplatz“ in Rutesheim. Die umfangreichen Prüfungen durch das unabhängige Institut für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen (IQD) mit Sitz in Filderstadt dienen der transparenten Bewertung der Pflegequalität und der weiteren Dienstleistungen. "Nur Einrichtungen, die den hohen Qualitätsanforderungen gerecht werden, erhalten die Auszeichnung", unterstrich bei der feierlichen Übergabe der Urkunden im DRK-Altenpflegeheim "Hans am Rankbach" in Renningen IQD-Geschäftsführer Siegfried Wolff.
Wolff bescheinigte den zehn DRK-Altenpflegeheimen im Landkreis Böblingen, die hohen Qualitätsanforderungen des Instituts voll erfüllt zu haben: „Die DRK-Pflegeeinrichtungen haben sich wiederum den inzwischen noch umfangreicher gewordenen Prüfungen unterzogen und diese mit sehr guten Abschlussergebnissen bestanden". Durch die freiwillige Teilnahme an dem Prüfverfahren werde der Öffentlichkeit erneut verdeutlicht, dass die DRK-Pflegeheime im Kreis Böblingen Kontrollen von außen nicht scheuen würden, sondern an Transparenz interessiert seien
Geschäftsführer Wolff wies auch auf das Ergebnis der Bewohner- und Angehörigenbefragung mit insgesamt 381 Teilnehmern hin: "So sagen 98 Prozent der Befragungsteilnehmer, dass die Mitarbeiter auf geäußerte Wünsche eingehen und 93,8 Prozent, dass sie sich in den Pflegeeinrichtungen des DRK-Kreisverbandes wohlfühlen. Auch die Mitarbeiter - 328 haben an der Befragung teilgenommen - sind sehr zufrieden. So äußern 96,4 Prozent, dass ihnen ihre Tätigkeit gut gefällt und 97,1 Prozent, dass sie mit ihrer Arbeit gut zurecht kommen. Das sind klasse Ergebnisse. Darauf können Sie stolz sein!“, so Wolff wörtlich, als er die Zertifikate an die Einrichtungsleitungen überreichte.
DRK-Kreisvorsitzender Michael Steindorfner zeigte sich glücklich darüber, daß wiederum alle DRK-Altenpflegeheime im Kreis Böblingen "dieses begehrte und aussagekräftige Qualitätssiegel" erhalten haben. Der Erfolg der Altenpflegeheime in der Trägerschaft des Roten Kreuzes beruhe auf dem Konzept der wohnortnahen Errichtung in den Zentren der Ortschaften und vor allem auf der Qualität der angebotenen Betreuung und Pflege. Schon lange bevor der Gesetzgeber eine Überprüfung der Qualität in den Heimen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen zur Pflicht gemacht habe, "hat sich der DRK-Kreisverband als größter Träger von Pflegeheimen im Landkreis freiwillig und regelmäßig den strengen Prüfungen des IQD unterzogen". Steindorfner unterstrich in diesem Zusammenhang den Anspruch des DRK-Kreisverbandes, in den Heimen höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Die setze nicht nur eine hervorragende Ausstattung der Einrichtungen voraus, sondern vor allem auch hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese seien die Garantie dafür, daß sich die Bewohnerinnen und Bewohner der zehn DRK-Pflegeheime "wie zu Hause fühlen, individuell umsorgt und persönlich betreut und gepflegt werden". Alle Prüfungen durch das Institut für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen hätten ergeben, daß der DRK-Kreisverband Böblingen nicht nur seine selbst gesteckten Ziele erreichen und übertreffen konnte, sondern daß er auch eine Spitzenstellung unter den Altenpflegeheimen einnehme.
Der DRK-Kreisvorsitzende bedankte sich herzlich bei allen, die zu den Spitzenergebnissen beigetragen haben: Den beiden Geschäftsführern der DRK-Altenpflegeheime gGmbH, Wolfgang Breidbach und Jürgen Kalbfell, den Leiterinnen und Leitern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Er bewundere deren vorbildlichen, engagierten und kompetenten Einsatz.
Michael Steindorfner machte deutlich, trotz aller großen Erfolge wolle man bei dem Erreichten nicht stehen bleiben. Die bislang erzielten Ergebnisse dienten vielmehr als Ansporn für eine weitere Optimierung der Leistungen. "Wir sind erst wirklich zufrieden, wenn wir immer noch besser werden. Die Menschen sollen auch in Zukunft wissen, daß sie in den Pflegeheimen des Roten Kreuzes im Landkreis Böblingen sehr gut aufgehoben sind und optimal betreut werden", betonte der DRK-Kreisvorsitzende.
Eine Grußadresse überbrachte Elisabeth Martin, die Leiterin der Stabsstelle Sozialplanung und Controlling bei der Landkreisverwaltung. Und einen Willkommensgruß nach Noten steuerten "Die Rankbachlerchen mit Tenor" unter der Leitung von Ingrid Walz bei. Bernd Schulz-Ellgaß, Heimleiter des Franziska-von-Hohenheim-Stifts in Jettingen, führte ein lebendiges, anschauliches Interview mit der Bewohnerin Rosa Diemer und ihrem Sohn Hubert über die Pflegequalität. Die hochbetagte Seniorin pflegt noch immer aktiv ein künstlerisches Hobby und erwies sich im Gespräch als äußerst humvorvoll und pointiert. Beide - Mutter und Sohn - zeigten sich hoch zufrieden über die DRK-Pflegequalität. Das Credo des Roten Kreuzes, "aus Liebe zum Menschen" zu handeln, sei überall spürbar und persönlich erfahrbar. Das musikalische Glanzlicht der Feierstunde setzten schliesslich Anja Felsen und Svenja Wiedemann.

